27.04.2017 Wir lesen zum Welttag des Buches in der Stenzelbergschule

                                                    "5 Sterne Spuk - Rettung für das Burghotel" -

                        5 Schulklassen (O1-O5) hören begeistert zu - wir kommen gerne wieder smiley


     26.04.2017 Lesung "Reben, Rhein, Rapunzelmord"

                     J. Merchant liest aus "Rapunzelgrab" und

                     U. Gilbert/M. Klein lesen aus "111 Orte im Siebengebirge, die                                                                                                                                                man gesehen haben muss"

 

                                       Hier können Sie den Bericht aus dem General-Anzeiger lesen.


25.04.2016 Wir lesen zum Welttag des Buches in der Integrativen                         Gesamtschule Oberpleis - Klassen 5b u. 5d: "Die Gangsta-Oma"

 Bericht siehe:  //gesamtschule-oberpleis.de/welches-geheimnis-hat-deine-oma/


18.04.2016 Wir lesen zum Welttag des Buches in der Stenzelbergschule -                         O-Klassen: "Jakob und die Hempels unterm Sofa"


03.12.2014 Lesung Wolfgang Kaes "Spur 24" - ein erneutes Heimspiel in "seinem                                             Wohnzimmer", dem Saal Lichtenberg in Heisterbacherrott


   08. Mai 2013 Lesehäppchen mit Susanna Ernst "Deine Seele in mir" - ein netter, geselliger Abend                                                         mit der Fronhardter Autorin.


   19.03.2013 Lesung Eva Müller "Gott hat hohe Nebenkosten"
- lesen Sie den Bericht "Diskussion zeigt das Bemühen um Lösungen" im General-Anzeiger-Bonn vom 21.03.2013 hier


IMG_0824.JPG 12.09.2012 Lesung Wolfgang Kaes "Das Gesetz der Gier" - 


 

deutschlandbummler.jpgAm 3. 06.2011 im buchladen zu Gast: Harald Braun "Deutschland umsonst reloaded" - Zu Fuß und ohne Geld unterwegs (Buch erscheint ca. Okt. 2011 im Rowohlt Verlag). Lesen Sie den Bericht des General-Anzeigers "Ein schreibender Deutschland-Bummler"


 


 

April_Lesehaeppchen11.jpg13. 04.2011: April-Lesehäppchen: Balsam für Körper u. Seele. Lesen Sie den Bericht des General-Anzeigers "Lauter mundende Lesehäppchen" vom 15.April 2011

 

 

 


 

 artikel_180910Kaes.jpg18.09.2010 "Bitter Lemon", Buchautor Wolfgang Kaes kam auf Einladung von “der buchladen” zum zweiten Mal nach Heisterbacherrott und stellte den gerade erschienenen Thriller "Bitter Lemon" vor. Lesen Sie den Bericht des General-Anzeigers  “Kino im Kopf”:

 

 

Heisterbacherrott. (mel) Pink Floyd sozusagen als Vorgruppe zu haben, erlebt der Autor Wolfgang Kaes auch nicht alle Tage. Das sehnsüchtige "Wish you were here", vorgetragen von Veranstalter Norbert Seeger vom Heisterbacherrotter "Buchladen" und Markus Farnschläder mit der Akustikgitarre, wurde sogleich erhört. Kaes, Autor des gerade erschienenen Thrillers "Bitter Lemon" und Ressortleiter der Regionalredaktion des General-Anzeigers, kam zum zweiten Mal innerhalb von dreieinhalb Jahren in den Saal Lichtenberg.

Und hatte dort wiederum ein echtes Heimspiel. Fast 100 Zuhörer waren gekommen - Kaes ("Ein tolles Publikum") gelang es zum zweiten Mal, für ein volles Haus zu sorgen. Mancher Dauergast erinnerte sich wohl daran, dass der Krimi-Autor bei seinem ersten Auftritt nicht nur spannend vorgelesen, sondern auch viele Fragen zu den Hintergründen seines Buches beantwortet hatte.

Auch dieses Mal stellte das Publikum Kaes zahlreiche Fragen. Etwa zu seinem Wechsel von Rowohlt zu Bertelsmann ("Dem Verlag fehlte ein deutscher Autor in diesem Genre") und vom Taschenbuch zum Hardcover. Oder zu seiner Arbeitstechnik. "Ich brauche für ein Buch zwei Jahre, ein Jahr Recherche und ein Jahr Schreiben. Die Recherchearbeiten an meinem nächsten Buch sind fast abgeschlossen", erzählte der Autor.

Für "Bitter Lemon" hat sich Kaes intensiv mit dem organisierten Menschenhandel auseinandergesetzt. Er selbst spricht nur von Sklavenhandel. "In Moldawien, unmittelbar hinter der neuen Ostgrenze der EU, kann man eine Frau als Sklavin für den Preis eines gebrauchten Lada kaufen", so der Autor. In seinen fünf Romanen bewegt er sich stets ganz nah an der Realität, achtet auf Glaubwürdigkeit. "Die Leser dieses Genres achten sehr stark auf Logik."

Die passenden Gesichter zu seinen Romanen entdeckt er schon mal in einem Straßencafé, die Schauplätze fotografiert er gelegentlich, um sie beim späteren Schreiben vor Augen zu haben. Dann läuft gewissermaßen ein Kino im Kopf ab. Von einem Zuhörer nach seinem moralischen Anspruch gefragt, wollte sich Kaes nicht festlegen, doch seine Empörung über die Langsamkeit der Politik, auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu reagieren, wird deutlich.

Neben der Spannung geht es ihm immer auch um Aufklärung. "Mein Wunsch ist, dass die Leser das Buch zuklappen und das Gefühl haben, einen kleinen Ausschnitt der Welt jetzt besser zu verstehen."
Artikel vom 18.09.2010


 

literarischesd_quintett.jpg06.09.2009 Kurztrips in verschiedene Lesewelten: Bericht zum literarischer Abend in der Emmauskirche  

 

 Diskutierten angeregt über Literatur: Thomas Scholtes, Susanne Laux, Hansjürgen Melzer, Regina Henn und Andreas Jaron (v.l.n.r.)
 
„Für mich war die Lektüre ein intellektueller Spaß!“ fasste Andreas Jaron zusammen. Diskussionspartnerin Regina Henn konterte: „Also, ich finde das Buch platt und habe die Problematik des Umgangs mit unserer modernen Kommunikationstechnologie literarisch schon anspruchsvoller umgesetzt erlebt.“ Auch Susanne Laux und Thomas Scholtes tauschten Argumente für und wider den Roman „Ruhm“ von Erfolgsautor Daniel Kehlmann aus. So gegensätzlich die Standpunkte waren, es blieb friedlich, nicht zuletzt dank Moderator Hansjürgen Melzer. Das „literarische Quartett“ tagte am Sonntagabend in der Emmauskirche in Heisterbacherrott.

Vor rund 150 Zuhörern stellten Leserinnen und Leser aus der Gemeinde ihre Lieblingsbücher vor. Sie erklärten, was für sie gerade das Besondere an diesem oder jenem Buch ausmacht. So lauschte das interessierte Publikum Auszügen aus „So zärtlich war Suleyken“ von Siegfried Lenz, die Jürgen Scheuer in gekonnt ostpreußischem Tonfall vortrug, ebenso wie Klaus Arzdorf, der sich ganz dem Thrillerautor Jeffery Deaver widmete. Der ein oder andere literarisch Interessierte lernte mit Antje Britsch den Schweizer Autor Peter Stamm und sein Werk kennen und folgte Heidi Köpke in ein Kinderheim nach Sankt Petersburg, wo die künstlerisch begabte kleine Anna Qualen und Wunder der Kindheit durchlebt.

Diese Kurztrips in so verschiedene Lesewelten begleitete musikalisch das Kleine Ensemble des Kammerchors Oberpleis unter der Leitung von Irina und Pavel Brochin. Markus Farnschläder und Christof Thomas sorgten mit Gitarre und Klavier für weitere musikalische Verschnaufpausen. „Buchladen“-Inhaberin Gaby Seeger sprach von „einem gelungenen Abend, der darüber hinaus noch über 200 Euro Spenden für den Ökumenischen Hospizverein“ gebracht hat. Der Abend rund ums Buch setzte den Schlusspunkt unter die Kulturtage der Bergkultur Königswinter. Mitinitiatorin Anja Mühlenbeck dankte allen, die das Programm vom 4. bis 6. September mitgestaltet hatten und ermunterte dazu, jetzt schon für nächstes Jahr neue Ideen zu sammeln.

 


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artikel_140507kaesherbst.jpg10.05.2007 Anläßlich des 5-jährigen Geschäftsjubiläums veranstaltete “der buchladen” eine Lesung mit dem Buchautor Wolfgang Kaes. Kaes las aus "Herbstjagd", seinem neuesten Buch, in dem er das Thema Stalking aufarbeitet.

 

 

Eine Geschichte, die 500 Seiten braucht (Von Guido Krawinkel, Bericht des General-Anzeigers v. 14.05.2007)

Krimiautor Wolfgang Kaes ist im ausverkauften Heisterbacherrotter Saal Lichtenberg zu Gast Gebannt verfolgt das Publikum die Lesung des Bonner Krimiautors Wolfgang Kaes. 
Ist der Gärtner wirklich immer der Mörder? So einfach sind die Bücher von Wolfgang Kaes nicht gestrickt und doch war es eine nette Idee, das bekannte Lied von Reinhard Mey an den Anfang der Lesung des Bonner Krimiautors in Heisterbacherrott zu stellen.

Markus Farnschläder und Norbert Seeger hatten das Lied eigens für diesen Abend einstudiert, denn es gab auch etwas zu feiern: Vor fünf Jahren hat sich Seegers Frau Gabriele mit einem Buchladen in Heisterbacherrott selbstständig gemacht und aus Anlass dieses Jubiläums veranstaltete man eine Lesung.

Sich gleich den Saal Lichtenberg als Veranstaltungsort auszusuchen zeugte zwar von einem gewissen Mut, denn der will auch erst Mal gefüllt sein, doch die Rechnung ging auf: der Saal war mit 120 Leuten voll, Stühle mussten sogar noch herbeigeschafft werden. "Wir sind echt platt, dass so viele Leute gekommen sind", so Seegers Kommentar angesichts des Publikumsandrangs.

Kaes las aus "Herbstjagd", seinem neuesten Buch, in dem er das Thema Stalking aufarbeitet. Nach den beiden von der Kritik hochgelobten Thrillern "Todfreunde" und "Die Kette" ist dem Autor wieder ein Krimi der Spitzenklasse gelungen, der das Thema in eindringlicher, spannender und zuweilen auch drastischer Weise verarbeitet. Anlass für das Buch war ein Fall, den Kaes in seinem eigenen Freundeskreis erlebt hat, und der ihm deutlich vor Augen führte, wie gravierend die Folgen für die Opfer und wie unzureichend sie oft vor den Tätern geschützt sind.

Die Handlung verbindet fundiert recherchierte Fakten mit Spannung und einer klaren politischen Meinung des Autors, der sich eigentlich nicht als Schriftsteller sieht, sondern als Journalist, der nur ein anderes Medium nutzt. Denn längst nicht alles lässt sich im beschränkten Format einer Zeitung unterbringen. "Anfang der 1990-er Jahre habe ich einen Prozess verfolgt, bei dem ein Troisdorfer Ehepaar wegen Kinderpornografie angeklagt war.

Beide wurden zu der Höchststrafe, die damals galt, verurteilt: ein Jahr", erzählt Kaes, dem die Empörung über die rechtliche Lage dabei anzumerken ist. Inzwischen habe sich hier zwar einiges getan, sagt Kaes, der weiter berichtet: "Nach dem Prozess sagte ein Polizist zu mir: »Hinter jedem Bild steht eine Tragödie«. Als er das zu mir sagte, wusste ich: das ist eine Geschichte, die aber nicht in 150 Zeitungszeilen passt, sondern 500 Seiten braucht."

Die Idee, sich als Schriftsteller zu versuchen war geboren. Glücklicherweise biss bei seinem ersten Buch direkt der Rowohlt-Verlag an, bei dem er seine Bücher bis heute veröffentlicht. Bei seiner Lesung im Saal Lichtenberg spannte Kaes einen großen Bogen und fand eine gelungene Mischung aus Hintergrundinformationen über das Thema und Auszügen aus dem Buch.

Zuviel verraten von der Handlung um den Bonner Kommissar Josef Morian hat er seinem gebannten Publikum dabei freilich nicht - um zu erfahren, wer der Mörder ist, dazu muss es seine Bücher schon selbst lesen.